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Bohrung bei Schneetreiben
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Schadstoffverteilung im Grundwasser
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Grundwasserleiter mit teilweiser Deckschicht
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Die Schadstofferkundung dient dazu, Belastungen in Boden, Grundwasser, Bodenluft oder Gebäuden zu erkennen, z. B. um Gefährdungen zu beurteilen, eine Sanierung zu planen oder die Kosten von Maßnahmen abzuschätzen.

Eine Erkundung beginnt mit Recherchen (z. B. Auswertung von Luftbildern, Karten, Grundstücksakten, Unfallberichten (z. B. Tankwagenunfall), Befragungen), um gegebenenfalls Verdachtsmomente zu konkretisieren. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, umso gezielter können weitere Erkundungsschritte ansetzen.

Nach dem Ergebnis einer Recherche kann eine Umweltrisikoabschätzung erfolgen, die nutzungsspezifisch die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Umweltschadens (z. B. Leckage in einem Tanklager) beschreibt.

Wenn sich ein Schadstoffverdacht bestätigt, folgen im nächsten Schritt Bohrungen, Probenahmen und Analysen, mit denen die räumliche Verbreitung und die Stärke der Schadstoffbelastungen festgestellt werden.

Bei Grundwasserverunreinigungen, die sich in der Regel in Fließrichtung des Grundwassers bewegen, wird deren Ausbreitungsrichtung und –geschwindigkeit ermittelt.

Die Untersuchungsergebnisse werden in detaillierten Berichten dokumentiert und bewertet. Zur Beurteilung werden Prüf- und Schwellenwerte herangezogen. Bei Bedarf wird eine Gefährdungsabschätzung vorgenommen.

Die Kosten für eine Schadstofferkundung können vom Grundeigentümer als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden, sofern sie im Zusammenhang mit einer Vermietung oder beabsichtigten Veräußerung des Grundstückes stehen (Bundesfinanzhof, Az. IX R 2/05).